Gernsbach
(wz) — Recht viele der inzwischen 207 Mitglieder waren zur Jahreshauptversammlung
des Fördervereins Schwimmbad Reichental gekommen. Sie wählten
einen neuen Vorsitzenden.
Günther Schanz-Kölsch stellte nach seiner dreijährigen
Amtszeit den Posten als Vorsitzender zur Verfügung, wechselt
als Beisitzer in die zweite Reihe. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig
Robert Klumpp gewählt. Als zweiten Vorsitzenden berief man Olaf
Merkel, Kassiererin bleibt Sonja Knapp, die Schriftführung wird
von Nicola Wörner erledigt. Die Anzahl der Beisitzer erhöhte
man von vier auf sieben Personen, es werden Franziska Hruby, Dieter
Kieler, Christian Klumpp, Andreas Kozlevcar, Stefan Merkel, Günther
Schanz-Kölsch und Helena Schiel in dieser Funktion mitmachen.
Kassenprüfer bleiben Bernhard Wieland und Regina Klumpp.
In seinem Jahresrückblick berichtete der Vorsitzende über
eine arbeitsreiche, aber auch erfolgreiche Saison. Man habe wieder
einen Überschuss in Höhe von 1250 Euro erreichen können,
obwohl nur 9000 Besucher gezählt wurden, im Rekordsommer 2003
waren es 18000.
Der Förderverein habe bei 16 Arbeitseinsätzen 550 Stunden
geleistet, was ein großes Dankeschön an alle Helfer bedeute.
Bereits 120 Arbeitsstunden seien im laufenden Jahr geleistet worden.
Der Förderverein habe einen Betrag von 3500 Euro an die Stadt
Gernsbach überwiesen und damit einen wesentlichen Beitrag für
die neue Mess- und Regeltechnik geleistet, die insgesamt 11000 Euro
gekostet hatte. ln einer Arbeitsgruppe habe man einen Flyer über
das Schwimmbad, aber auch die Angebotsvielfalt im Ort ausgearbeitet
mit dem Ziel, neue Gäste für Reichental zu gewinnen. Günther
Schanz-Kölsch bedankte sich bei Reichentaler Fachbetrieben, die
den Förderverein bei verschiedensten Anlässen wirkungsvoll
unterstützt und mit Geräten ausgeholfen hatten. Das derzeitige
Ersparnisguthaben bezifferte die Kassiererin mit 8000 Euro, sie erhielt
volle Zustimmung zu ihrer Arbeit. Im laufenden Jahr habe man bereits
die Liegewiese erneuert, ein Geländer sei dafür in Auftrag
gegeben.
Für die Umwälzpumpen wolle man Frequenzumformer beschaffen
und einbauen lassen, wodurch Stromkosten in den Größenordnung
zwischen 1200 ünd 2 000 Euro jährlich eingespart werden
könnten, blickte der neue Vorsitzende Robert Klumpp in die Zukunft.
Man wolle auch einen weiteren Vorstoß unternehmen, für
den Förderverein die Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt
zuerkannt zu bekommen.
In der Vereinssatzung wurden durch Beschluss der Versammlung Änderungen
vorgenommen. Die Mitgliederversammlung findet nur noch alle zwei Jahre
statt, die Amtszeit des Vorstands wird auf vier Jahre verlängert.
Jürgen Knapp forderte eine jährliche Finanzübersicht
der Ergebnisse aus dem Schwimmbadbetrieb, „damit wir wissen,
wo wir stehen”. Diese Forderung wurde vom neuen Vorsitzenden
zugesagt.